Obwohl wir ganz in Ruhe früh um halb zehn aus dem Bettchen krabbeln, wird es dann doch noch ganz eng. Heute steht Florenz auf dem Plan, das etwa gut 70 km von unserem Häuschen entfernt liegt. Organisiert wie wir sind, haben wir natürlich schon Tickets für die Uffizien, dem italienischen Louvre, online gebucht, da wir keine zwei Stunden anstehen wollen. Unser Zeitfenster: 12.15 Uhr, dann haben wir Einlass.
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Die erste Hälfte der Strecke in die toskanische Hauptstadt verläuft wieder komplett über Landstraße. Wieder ist das Wetter großartig, die Aussicht atemberaubend (Yvonne: und der Gegenverkehr auch...). Die Straßen sind im guten Zustand, eine Kurve folgt der nächsten, es macht richtig Spaß über die Piste zu düsen (Yvonne: Als Beifahrer nicht), Virgin Radio haben wir bereits eingespeichert.
Die tollen Landstraßen stehen ganz im Kontrast zu den toskanischen Autobahnen. Eng, zweispurig ohne Standstreifen und im MISERABLEN Zustand. Die A40 ist das Paradies im Vergleich. Die Autostrada gen Firenze kennt Schlaglöcher, wie sie sonst nur die NASA erforscht. Nicht mal in der Nase bohren kann man, beide Hände umklammern das Lenkrad (Yvonne: hihi!). Immerhin – oder gerade deshalb – ist die Maut hier am billigsten: 40 cent, dafür lohnt sich der Aufwand auch nicht. Normaler Italo-Kurs bisher: gut 1 Euro pro 10 km! Allerdings nicht auf allen Streckenabschnitten. Tom-Tom glänzt wieder einmal, in dem er vor allen Blitzern lautstark warnt.
Die 12.15 werden knapp, als wir von Süden die Stadt hineinfahren. Das Zentrum ist verkehrsberuhigt, am Arno-Ufer finden wir jedoch nach einer ersten Erkundungsrunde einen zufriedenstellenden Parkplatz. Kostete das Stehen in Turin teilweise noch 4 € die Stunde, sind wir überrascht, dass wir für 7 € bis 18:45 hier so prima bleiben können. Pünktlich um Viertel nach 12 erreichen wir den Eingang der Uffizien, allerdings den falschen. Beim richtigen erfahren wir, dass der Holländer aus Deutschland mit dem französischen Namen entweder als 24-jähriger für die Hälfte, oder als Journalist für Umme reingekommen wäre, Yvonne auch. Egal, wir sind heute in der Mission als Touristen unterwegs und ignorieren auch genau so ahnungslos die „Fotografieren verboten“-Schilder im Gebäude. Wir sind schließlich in Italien, hier sieht man es mit der Pünktlichkeit wie mit den Verboten nicht so eng. Bevor wir jedoch richtig loslegen, brauchen wir ein kleines Frühstück, welches hier auf der Dachterrasse serviert wird. Danach schlendern wir durch die Gänge, freuen uns über Dürer, Cranach, Tintoretto, Tizian, da Vinci, Rembrandt und andere holländische Meister. Das Highlight sind natürlich Boticellis Venus und der Frühling.
Kunstvoll geht es auch nach Verlassen des Museums weiter: Auf dem Vorplatz stehen unzählige Repliken großer Meister herum, darunter der nackte David. Florenz ist von Touristen stark frequentiert, auch sehr touristisch wenn man sich die zig Souvenirläden und –artikel ansieht, allerdings nicht neppig wie Pisa. Wer an den gut sortierten Lederständen nichts kaufen will, wird nicht bedrängt oder überredet. Man kann angenehm bummeln und das tun wir, sogar mit Erfolg. Franz findet hier sein violettes, gut gefälschtes Trikotschnäppchen der Fiorentina, Yvonne unter anderem eine helle Lederhandtasche, die unauffällig der Prada Vitello ähnelt. Auch hier findet sich ein bronzenes Wildschwein, wir vermuten, dass das Wildschwein, was hier omnipräsent auch als Stofftier und Anhänger gehandelt wird, ein Zeichen der Medici war, können das aber mangels Internet und Italienischkenntnissen nicht nachprüfen. Jedenfalls streichelt Franz willige die schon blankgeriebene Schnauze – soll ja Glück bringen.
Vom Leder zum Gold: An der Ponte Vecchio machen wir nach unserem täglich Eis einen auf Schalke 04: Nur gucken, nicht anfassen. Ganz früher residierten hier die Fleischer, doch den Gestank waren die Herrscher bald Leid und siedelten Goldschmiede hier auf der noch erhaltenen Brücke an. Neben der, die wir in Bath bei unserer letzten Sommerreise gesehen haben, ist die Ponte Vecchio eine von vier noch erhaltenen bebauten Brücken in dieser Art weltweit.
Nach einem Bummel führt unser letzter Abstecher natürlich noch zum Duomo, der farblich auffällt. Grün-Weiß-Roter Marmor, Italiens Farben, zieren Dom, Campagnile und das Baptisterium. Hier manifestierte sich die geistliche Macht des alten Florenz, das der politischen Macht mit Uffizien und Palazzo Pitti, etc. also auch örtlich gegenüberstand.
Überall rüstet man sich für den morgigen Nationalfeiertag und wir merken, dass etwas Bevorratung für die kommenden Tage keine schlechte Idee wäre. Also schlendern wir shoppend zurück zum Auto und halten auf der Rückfahrt nach Volterra Ausschau nach einem Groß-Supermarkt, nachdem wir über eine Aussichtsplattform einen tollen Blick über Firenze werfen durften. Erst nach gut zwanzig Kilometern entdeckt Franz zwischen zwei Bäumen ein kleines Coop-Logo. Direkt die Ausfahrt genommen und mittendrin im Ausnahmezustand.
Mit Glück finden wir eine halblegale Parklücke in zweiter Reihe. Erst nach Minuten kann sich Franz noch einen freien Einkaufswagen krallen – Feiertag in Italien heißt nämlich „alles was drin ist“. Siebenspurig steht man im Markt teilweise nebeneinander, oft durcheinander – Szenen wie im italienischen Straßenverkehr. Es wird gegrabscht, gerochen, ausgetauscht, gerafft, progressiv angestanden und lauthals krakelt. Massen sind in Bewegung, alles wird in den Einkaufswagen geschmissen, viel ist eh nicht mehr übrig, obwohl es sich um einen Hypermarkt handelt. Salat? Seit Stunden ausverkauft. Brot? Nur noch das harte, aber immerhin typische, aus der Toskana. Tomaten? Nur die ganz kleinen. Wir lassen uns von der Apokalypse anstecken und finden endlich alle Köstlichkeiten, nach denen wir suchen und decken uns ein: Pesto, Pasta, Wein, Milch, Schinken, Salami, Käse, Öl, Essig, Gewürze, Dolci, Mozzarella, Gemüse, Backwaren, Basilikum – das Wochenende kann kommen. Alle Lebensmittel stecken hier unsere Feinkostfuzzies dreimal in die Tasche. Frische, Saftigkeit – und am Ende auch der Preis, sind unschlagbar. Hier bekommt alle Artikel nach Wunsch aus der Region, auch in Bio aber das ist gar nicht mehr nötig.
Hungrig fahren wir die letzte Streckenhälfte nach Hause. Die ach so tolle Landstraße ist bei Einbruch der Dunkelheit weitaus weniger attraktiv. Doch Ferrari-Franzo hat heute Schwein gehabt: Erst in Florenz eins gestreichelt, dann eine ganze Familie verschont. In einer schmalen S-Schikane überqueren ein Eber, eine Bache mit Frischlingen die Straße. Dank Fernlicht konnten wir anhalten und eine gute Reise wünschen, sonst hätte es die auch noch auf der Speiseplatte gegeben.
Die Haustür ist kaum auf, da kocht schon das Wasser für die frischen Ravioli. Wir lassen es uns gut gehen, zum Bloggen gibt’s heute zur Feier des Tages Schweinewein, und zwar einen 2008er Ventoso Morellino de Scansano (www.morrellinodescansano.it) samt Hausschwein-Etikett. Egal was die nächsten Tage kommt, wir werden nicht verhungern..., aber das dachtet ihr auch nicht, oder?
Freitag, 30. April 2010
Donnerstag, 29. April 2010
07 Pisa – Lucca – Volterra
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Für unsere Weiterfahrt in die Toskana braucht Yvonne ganz dringend fünf frisch gepflückte Limonen aus Bartolomes (Herkules’ Sohn) Garten. Frisch sind wir bereits bei der Ankunft am Auto nicht mehr, denn mehr als eine Kilometer zerren wir unsere Koffer steil bergauf. Autofreie Zonen können auch ihre Nachteile haben. Immerhin haben wir so unser Workout schon am Vormittag hinter uns.
BMFY hatte genug Zeit zum Ausruhen, denn jetzt geht es wieder die Korkenzieher-Straße hoch und runter. An den Kreide-Anfeuerungen auf dem Asphalt erkennt man, dass hier die Giro d’Italia entlang flitzte. Das sagt alles über das Bergprofil aus. Streng genommen ist die Achterbahn bis La Spezia auch nur ein Fahrradweg – von der Breite her. In La Spezia, was Yvonne streckenweise an die Cote d’Azur erinnert, dann wieder an Rotterdam, sagen wir Ligurien „Bella Ciao!“ und tauchen ein in die Toskana, wo die Berge immer noch nicht verschwinden und wir eine erste Studie in Pisa durchführen.
Pisa ist in dem Sinne toll, weil alle Sights auf einem Haufen, dem Piazza dei Miraculi, zu finden sind: Auf der einen Seite der schiefe Turm (der ist wirklich ein bissle schräg), das Baptisterium und der Duomo, auf der anderen Seite der Touristen-Nepp aus Fernost. Die Trikots hier sind so schlecht gefälscht, dass selbst Franz die Finger davon lässt. Bereits am Parkplatz will man uns eine „natürlich echte“ Rolex andrehen (die Leute müssen da echt gut verdienen, wenn sie mit 40 Stück am Arm herumlaufen...), doch wir sind Turbotouristen und drehen einfach nur die obligatorische Runde, schießen die klassischen Fotos und sitzen nach weniger als einer Stunde schon wieder im Saab in Richtung Lucca.
Das etwa dreißig Kilometer entfernte Lucca ist quasi das Gegenteil von Pisa. Das historische Zentrum ist groß, die Stadt an sich ist ein Gesamtkunstwerk und von Nepp verschont, alles ist echt und nicht überlaufen. Studenten radeln durch die Fußgängerzone, hier ein Puccini-Denkmal, an der nächsten Ecke ein neues imposantes Gebäude. Highlight ist ein perfekt ovaler Marktplatz, der auf den Ruinen eines alten römischen Amphitheaters gebaut wurde. La Dolce Vita bei strahlendem Sonnenschein, in diesem Idyll gönnen wir uns in Ruhe einen kleinen Snack mit doppeltem Latte Macchiato und gehen nach zwei Stunden zurück zum Auto. Die Besonderheit: Lucca ist umringt von einer intakten Stadtmauer, auf der man laufen kann.
Bei Volterra wollen wir unser Quartier beziehen. Über das Internet haben wir ein kleines Ferienhäuschen für ein paar Tage gemietet. Volterra bot sich deshalb an, weil man von hier aus wunderbar sternförmig alle Ecken der Toskana anfahren kann. Nach den Alpen und den Serpentinen in Ligurien, schockt Franz nichts mehr, schon gar nicht die 70 Kilometer über Landstraßen-Alleen. Das Wetter ist herrlich, der Verkehr hält sich in Grenzen. Eine Kurve folgt der nächsten, die Strecke ist hügel- aber nicht bergig, und das typische Bilderbuch-Toskana-Panorama erstreckt sich bis zum Horizont. Die Straße gehört uns: Easy-Rider-Feeling und das Radio rockt mit.
Apropos: Die Radiosender sind ziemlich gewöhnungsbedürftig: 99% von ihnen spielen nur Songs bis 1982, senden Dauerwerbung und/oder quatschen die ganze Zeit. Ausnahmen sind: Radio Maria, wahrscheinlich direkt aus dem Vatikan. Der Sender ist komplett kirchlich und wer will kann um Punkt 12 Kirchenglockengebimmel auf der Autobahn bekommen. Wir bevorzugen aber Radio Virgin, hier gibt es immerhin 30% Songs, die nicht zuerst auf Vinyl erschienen sind. Skurril die Sendung „Rock in Translation“. Bekannte Lieder werden vorweg über der Musik ins italienische Übersetzt und das mit möglichst viel Pathos, um die selbe Stimmung einzufangen. „Wicked Game“ bekommt so eine höchst anzügliche Note.
Tom-Tom (Mille Grazie, Claire!) findet die angegebene Adresse der Villa Loghino bis zur letzten Kreuzung problemlos, aber dann... Sagen wir so: Wir kennen jetzt alle unsere hilfsbereiten italienischen Nachbarn (samt Hunden). Bei der vierten Kieseinfahrt sind wir endlich richtig. Das langgezogene Natursteinhaus unterteilt sich in mehrere kleine Ferienwohnungen und ein Haupthaus. Am Pool wird gerade wohl gearbeitet. Die Vermieterin Alessia ist nett aber verpeilt. Mit Händen und Füßen klappt die Verständigung jedoch wie immer. Neben uns nächtigt eine deutsche Familie aus BB, wie am S-Klasse AMG Benz (vier Auspuffrohre!) abzulesen ist. Hier hat man seine Ruhe, nachts ist es sehr dunkel, selbst der tiefe Vollmond trägt heute dunkelorange.
Nach unserer Ankunft ziehen wir schon wieder weiter, nämlich ins 8 km entfernte Volterra. Die Etruskerstadt (2500 Jahre alt!) ist eine der höchstgelegenen der Toskana. Die Aussicht bei der automobilen Besteigung ist wie gemalt. Hier kriegen die Reiseführer also ihre Landschaftsbildchen her...
Wir parken BMFY in die (nicht 2500 Jahre alte) Tiefgarage und begeben uns auf Nahrungssuche. Dabei streifen wir gaaaaaanz zufällig die Piazza dei Priori. Twilightsichere wissen natürlich sofort, dass es sich hier um den Hauptsitz der königlichen Volturi-Vampirfamilie handelt. Das weiß auch die Touristikzentrale, die hier mit entsprechenden abendlichen Führungen wirbt, um den Fans die Hoffnung auf ein paar bissige Eindrücke nicht zu nehmen. Franz möchte an dieser Stelle noch einmal betonen, dass WIR NICHT DESHALB HIER UNSER QUARTIER AUFSCHLAGEN. Yvonne sagt, nehmen wir trotzdem mit und plant ein spontanes Interview mit einem englischkundigen Touristikvampir. Ansonsten ist Volterra bis auf ein paar dezente Schaufensterauslagen vom Boom verschont geblieben. Die Stadt ist steinalt und größer als gedacht, vor Christus war Volterra sogar dreimal so groß wie heute. In den alten Gemäuern reihen sich nette Geschäfte, auf der Straße herrscht lebendiges Treiben.
Nach einer Runde entscheiden wir uns für eine typisch toskanische Trattoria, wo wir unseren Hunger auf Steak mit Salat stillen, wobei wir uns nur aufwärmen für die Königsmahlzeit, das Florentiner Steak, doch zu diesem Brocken morgen mehr. Nach einem Verdauungsspaziergang mit dem obligatorischen Eis gönnt sich auch Tom-Tom mal eine Auszeit.
In unserem Häuschen packen wir unsere Sachen aus, schauen die Fotos des Tages an (wie waren heutemorgen noch tatsächlich in Vernazza...), bloggen und gönnen uns ein (oder zwei) Gläschen Chianti. Gleich heißt es: Florenz vorbereiten, denn die Hauptstadt der Region steht morgen an.
Mittwoch, 28. April 2010
06 Cinque Terre
Heute hetzt uns keiner. Wir drehen noch eine Extrarunde in den Laken und zum Pre-Frühstück presst Yvonne eine frisch gepflückte Mega-Zitrone aus dem eigenen Garten. Den täglichen Latte Macchiato und das saftige Bruschetta gibt’s im Piratencafé am Ortseingang. Das Wetter könnte besser gar nicht sein. Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, ein wenig, aber nicht zu heiß.
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Nachdem wir gestern die Etappe von Monterosso bis Vernazza gewandert, beziehungsweise geklettert sind, steht heute der Rest des Cinque Terre an, also die Route von Vernazza über Corniglia, Manarola bis schließlich Riomaggiore. Wir folgen der rot-weißen Markierung und direkt geht es wieder mit vielen Stufen los, denn Corniglia liegt nicht am Wasser, sondern 500 Meter über dem Meeresspiegel. Zum Glück ist der Pfad jedoch nicht ganz so schmal wie der gestrige.
Je länger wir laufen, umso deutlicher wird, dass wir die eigentliche Königsetappe bereits absolviert haben. Dennoch bleibt die Strecke anspruchsvoll, auch weil die Mittagssonne knallt. Besonders hübsch ist, dass der Weg durch viele Olivenhaine führt, die bei gutem Wetter silbrig glänzen. Salamander und Schmetterlinge schwirren um uns herum. Angekommen in Corniglia erkunden wir das Dorf und nehmen im Schatten ein Eis (Y) und eine Lemon-Soda (F) zur Erfrischung. Natürlich besticht der Ort durch seine fantastische Aussicht.



Die weitere Wanderung entwickelt sich im wahrsten Sinne zum Spaziergang. Der Weg – allerdings toll direkt am Meer gelegen – ist gepflastert und flach. Die Stunde nach Manarola vergeht wie im Flug. Hier gönnt Franz sich sein tägliches Eis, Yvonne isst ganz uneigennützig eins mit. Hier fällt besonders auf, dass in der „Hauptstraße“ viele Boote „geparkt“ sind.
Die letzte Etappe soll nicht nur die kürzeste und einfachste sein, sondern trägt zudem den romantischen Namen „Via dell’ Amore“. Liebende aus aller Welt können hier nebeneinander(!) die zwanzig Minuten bis ins Ziel Riomaggiore schlendern. Was wir nicht wussten: Als Zeichen der Liebe bringen die Paare Schlösser mit, die sie an der Strecke anbringen. Natürlich darf entsprechendes Graffiti nicht fehlen, selbst vor Initialen in Kakteen wird nicht zurückgeschreckt. Ansonsten zieren Gedichte oder Sprüche von Poeten, die die Region besucht haben, den Pfad. Zwar hätten wir uns auch gerne symbolisch verewigt, aber Franz bemerkt zu Recht, dass er das Schloss für uns ja bereits im Namen trägt. Um uns herum herrscht eher Pärchenmangel, wir sind umzingelt von weiblichen Senioren vor allem aus Kanada.






In unserer Endstation Riomaggiore bummeln wir entspannt und überraschend fit durch die Gassen. Das hübsche silberne Blumen-Armband bekommt Yvonne von Franz geschenkt, und danach gibt’s Dosenbier an der Hafenklippe.






Nach einer Stunde Schmoren machen auch endlich die Restaurants auf. Die Karte des„Il Grottino“ hatte es uns bereits während unserer ersten Runde angetan und jetzt sitzen wir als erste Gäste am Tisch. Heute wird nicht geteilt, uns beiden läuft bei Kastanientagiatelle mit Vogolemuscheln und Pesto das Wasser im Munde zusammen. Dazu gibt es Caprese und gegrilltes Gemüse, hmmmmm...

Zufrieden füllen wir unsere Dosenbiervorräte auf, im Feinkostladen kosten die nämlich nur einen schlappen Euro pro Stück (wer sagt, dass man Bier und Wein nicht mischen kann?), und steigen in den Zug nach Vernazza. Hier drehen wir noch eine Abschiedsrunde, winken dem Meer und pflanzen uns auf die eigene Zitronen-Terrasse. Allerdings nur für gut eine halbe Stunde, denn Franz hat berechtigte Hoffnung, das RAI Uno das Champions-League-Halbfinale zwischen Barcelona und Inter überträgt. Fast hätte der belgische Schiri das Match verpfiffen, doch am Ende lachen die Italiener. Jetzt wird noch gepackt, denn morgen geht es weg von der Küste in die Toskana.
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Nachdem wir gestern die Etappe von Monterosso bis Vernazza gewandert, beziehungsweise geklettert sind, steht heute der Rest des Cinque Terre an, also die Route von Vernazza über Corniglia, Manarola bis schließlich Riomaggiore. Wir folgen der rot-weißen Markierung und direkt geht es wieder mit vielen Stufen los, denn Corniglia liegt nicht am Wasser, sondern 500 Meter über dem Meeresspiegel. Zum Glück ist der Pfad jedoch nicht ganz so schmal wie der gestrige.
Je länger wir laufen, umso deutlicher wird, dass wir die eigentliche Königsetappe bereits absolviert haben. Dennoch bleibt die Strecke anspruchsvoll, auch weil die Mittagssonne knallt. Besonders hübsch ist, dass der Weg durch viele Olivenhaine führt, die bei gutem Wetter silbrig glänzen. Salamander und Schmetterlinge schwirren um uns herum. Angekommen in Corniglia erkunden wir das Dorf und nehmen im Schatten ein Eis (Y) und eine Lemon-Soda (F) zur Erfrischung. Natürlich besticht der Ort durch seine fantastische Aussicht.



Die weitere Wanderung entwickelt sich im wahrsten Sinne zum Spaziergang. Der Weg – allerdings toll direkt am Meer gelegen – ist gepflastert und flach. Die Stunde nach Manarola vergeht wie im Flug. Hier gönnt Franz sich sein tägliches Eis, Yvonne isst ganz uneigennützig eins mit. Hier fällt besonders auf, dass in der „Hauptstraße“ viele Boote „geparkt“ sind.
Die letzte Etappe soll nicht nur die kürzeste und einfachste sein, sondern trägt zudem den romantischen Namen „Via dell’ Amore“. Liebende aus aller Welt können hier nebeneinander(!) die zwanzig Minuten bis ins Ziel Riomaggiore schlendern. Was wir nicht wussten: Als Zeichen der Liebe bringen die Paare Schlösser mit, die sie an der Strecke anbringen. Natürlich darf entsprechendes Graffiti nicht fehlen, selbst vor Initialen in Kakteen wird nicht zurückgeschreckt. Ansonsten zieren Gedichte oder Sprüche von Poeten, die die Region besucht haben, den Pfad. Zwar hätten wir uns auch gerne symbolisch verewigt, aber Franz bemerkt zu Recht, dass er das Schloss für uns ja bereits im Namen trägt. Um uns herum herrscht eher Pärchenmangel, wir sind umzingelt von weiblichen Senioren vor allem aus Kanada.






In unserer Endstation Riomaggiore bummeln wir entspannt und überraschend fit durch die Gassen. Das hübsche silberne Blumen-Armband bekommt Yvonne von Franz geschenkt, und danach gibt’s Dosenbier an der Hafenklippe.






Nach einer Stunde Schmoren machen auch endlich die Restaurants auf. Die Karte des„Il Grottino“ hatte es uns bereits während unserer ersten Runde angetan und jetzt sitzen wir als erste Gäste am Tisch. Heute wird nicht geteilt, uns beiden läuft bei Kastanientagiatelle mit Vogolemuscheln und Pesto das Wasser im Munde zusammen. Dazu gibt es Caprese und gegrilltes Gemüse, hmmmmm...

Zufrieden füllen wir unsere Dosenbiervorräte auf, im Feinkostladen kosten die nämlich nur einen schlappen Euro pro Stück (wer sagt, dass man Bier und Wein nicht mischen kann?), und steigen in den Zug nach Vernazza. Hier drehen wir noch eine Abschiedsrunde, winken dem Meer und pflanzen uns auf die eigene Zitronen-Terrasse. Allerdings nur für gut eine halbe Stunde, denn Franz hat berechtigte Hoffnung, das RAI Uno das Champions-League-Halbfinale zwischen Barcelona und Inter überträgt. Fast hätte der belgische Schiri das Match verpfiffen, doch am Ende lachen die Italiener. Jetzt wird noch gepackt, denn morgen geht es weg von der Küste in die Toskana.

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Dienstag, 27. April 2010
05 Cinque Terre
Halleluja, heute heißt es ausschlafen – bis 9.15! Luxus. Danach gibt es einen Latte im Hotel oder das, was unser sympathischer Herbergsvater dafür hält, und schon sitzen wir wieder in BMFY auf dem Weg ins Cinque Terre.
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Es bleibt bergig, bzw. also tunnelig und insgesamt eignet sich der gesamte letzte Streckenabschnitt nicht sonderlich für Leute mit Höhenangst oder schwachen Nerven. Die letzten 30 Km Landstraße gen Vernazza, einem der pittoresken Cinque-Dörfern, sind einfach nur abenteuerlich. Die Aussicht ist atemberaubend, die Kurven jedoch auch, statt Haarnadel ließe sich hier von Korkenzieher sprechen, das ganze in einer Fahrbahnbreite, die maximal „einspurig“ entspricht und trotz irrem Gefälle auf wie neben der Straße auch gerne ohne Leitplanken auskommt. Franz ist völlig gelassen und ruhig, ich versuche mich mit fotografieren abzulenken. Schließlich schaffen wir es bis 1.5 km vor den Ortseingang wo es heißt: blechen oder aussteigen. Wir entscheiden uns für aussteigen und rollen unser Gepäck in den Ort hinein.
Ein Bahnhof über der einzigen „Hauptstraße“, die etwa halb so breit ist wie die Joseph-Lenné, markiert den Ortsbeginn und genau dort setzen wir uns auf eine Bank und warten auf Bartolome, dem wir jetzt mit etwas Netz kurz unsere Ankunft mitteilen konnten. Kurz später begrüßt uns ein gepflegter Herr um die 60, der mal eben meinen Koffer schultert (!) mit dem Hinweis sein Vater hieße nicht umsonst Herkules (auf italienisch wohl Ercole, denn so heißt auch unser Appartement). Barti hat einst in Freiburg studiert und hatte dort eine tolle Zeit, in der er allerdings nur Englisch gelernt hat und ihm gehören neben zahlreichen Appartements auch ein Weinberg, auf den wir von unserem aufgepimpten Gartenhäuschen aus gucken können. Das erzählt er uns, während er quer durch kleine, verschlungene Treppenpfade schlängelt und wir überlegen, ob wir besser Brotkrumen streuen sollen, um jemals wieder zurück zu finden. Das ist dann aber gar nicht so schwer, denn natürlich sind die Cinque Terre Dörfer klein und ursprünglich gehalten und Vernazza gehört noch zu den kleinsten der 5.
Unser Zimmer liegt am Ende des kleinen Gemüsegartens neben echten Zitronenbäumen, die richtige Brummer tragen, die uns Bertolome anbietet zu probieren, ebenso wie Cheo, seinen eigenen Wein. Der hat schon eine gehobene Preisklasse von 10-35 Euro für uns, aber trotzdem überlegen wir mal hier zuzuschlagen, denn alle anderen Anbaugebiete, sei es Wein oder Obst liegen immer rechts und links der Autobahn (wie ja überall in Europa), hier ist aber Naturschutzgebiet und außerdem sind wir direkt am Meer. Ansonsten ist unser Zimmer wirklich romantisch und urig und die Frösche, die hier nachts quaken, die Bahnlinie, die unter uns herläuft und das bis 12 Uhr nachts und die zwei Kirchen, die um die Wette bimmeln stören uns - ohne Ironie - überhaupt nicht.
Nach einer sehr kurzen Pause machen wir uns auf Vernazza ein bisschen zu erkunden und unsere erste Etappe heute zu schaffen: Die Wanderung von Vernazza nach Monterosso.
Die fünf Dörfer sind mit Wanderwegen miteinander verbunden, ebenso wie durch eine Küstenbahnlinie und Schiffsverbindungen, so dass man einen Weg laufen kann und dann angenehm unproblematisch wieder zum Ausgangspunkt zurückkommt. Leider schafft es die dicke, dunkle Wolke nicht über die Weinberge und regnet sich über uns aus, so dass wir mit der Bahn direkt nach Monterosso fahren. Hier beweisen wir uns erstmal wie toll es in unserer Beziehung läuft, indem wir uns jeder in einen dieser superhässlichen Plastikponchos hüllen, um dem anhaltenden Regen zu trotzen. Wir rühmen die Vorzüge der Wetterhülle während sich so ziemlich jeder Italiener darauf verlegt uns zunächst ungläubig anzustarren und dann breit grinsend zu grüßen. Egal. Wir wandern. Zunächst durch Monterosso, was sehr hübsch ist, mindestens doppelt so groß wie Vernazza und auch Mussolini-Wein verkauft. Dann begeben wir uns auf den Wanderpfad und das sogar umsonst, denn die sonst zu entrichtende Gebühr entfällt, da das Bezahlhäuschen bei dem Wetter geschlossen ist.
Die Strecke ist ebenso reiz- wie anspruchsvoll. Sehr steil geht es neben uns hunderte von Metern runter, die wir natürlich zuvor über Treppen aufgestiegen sind, gelegentlich ist der Weg nur einen Fuß breit und außerdem ganz schön glitschig. Trotzdem ist es wunderschön, wir wandern durch Olivenhaine, vorbei an Weinstöcken, Lorbeer- und Zitronenbäumen mit tollem Blick aufs Meer und irgendwann hört es schließlich auch auf zu regnen. Überall riecht es wie in einer Küche, denn der dampfende Boden riecht nach allen möglichen Kräutern, die hier wild wachsen.
Knapp 2 Stunden später sind wir ohne Eile wieder zurück in Vernazza, ein bisschen zittern die Waden und Franz schwärmt von gemischten Fischplatten. Leider heißt es nach einem schnellen Restaurantvergleich wieder Pizza , denn die Preisvorstellungen des vom Tourismus lebenden Dörfchens sind ebenso exklusiv, wie seine Beschaulichkeit. Dafür kehren wir danach in der einzigen noch offenen, etwas jugendlicher wirkenden Bar des Ortes ein und trinken uns durch die Spezialitäten Cheo, Sambuca und Grappa, bevor wir unseren Zitronenhorst erreichen und uns bloggend auf die Matratze fallen lassen.
Hierzu noch ein Wort: Vielleicht ist an der ein oder anderen Stelle der Text etwas lang, ungeschliffen oder fehlerhaft. Aber damit es Spaß macht und auch für uns Urlaub bleibt, verzichten wir auf jegliches redigieren, kürzen und verbessern, denn das würde in Arbeit ausarten, ebenso wie es irre aufwendig wäre eine Auswahl aus den vielen Fotos zu treffen. Für uns ist es oft schon schwierig unser Geschreibsel überhaupt online stellen zu können.. Deshalb: Wenn es euch zu viel wird, zappt einfach ein bisschen drüber. Natürlich finden die Fotos immer ihren Bezug im Text. Und ebenso natürlich werden wir nebenher nicht noch Karten schreiben, außer an diejenigen, die nicht online gehen (we know who you are.. ;)). Eure Kommentare sind jederzeit herzlichen willkommen. Cheers!
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Es bleibt bergig, bzw. also tunnelig und insgesamt eignet sich der gesamte letzte Streckenabschnitt nicht sonderlich für Leute mit Höhenangst oder schwachen Nerven. Die letzten 30 Km Landstraße gen Vernazza, einem der pittoresken Cinque-Dörfern, sind einfach nur abenteuerlich. Die Aussicht ist atemberaubend, die Kurven jedoch auch, statt Haarnadel ließe sich hier von Korkenzieher sprechen, das ganze in einer Fahrbahnbreite, die maximal „einspurig“ entspricht und trotz irrem Gefälle auf wie neben der Straße auch gerne ohne Leitplanken auskommt. Franz ist völlig gelassen und ruhig, ich versuche mich mit fotografieren abzulenken. Schließlich schaffen wir es bis 1.5 km vor den Ortseingang wo es heißt: blechen oder aussteigen. Wir entscheiden uns für aussteigen und rollen unser Gepäck in den Ort hinein.
Ein Bahnhof über der einzigen „Hauptstraße“, die etwa halb so breit ist wie die Joseph-Lenné, markiert den Ortsbeginn und genau dort setzen wir uns auf eine Bank und warten auf Bartolome, dem wir jetzt mit etwas Netz kurz unsere Ankunft mitteilen konnten. Kurz später begrüßt uns ein gepflegter Herr um die 60, der mal eben meinen Koffer schultert (!) mit dem Hinweis sein Vater hieße nicht umsonst Herkules (auf italienisch wohl Ercole, denn so heißt auch unser Appartement). Barti hat einst in Freiburg studiert und hatte dort eine tolle Zeit, in der er allerdings nur Englisch gelernt hat und ihm gehören neben zahlreichen Appartements auch ein Weinberg, auf den wir von unserem aufgepimpten Gartenhäuschen aus gucken können. Das erzählt er uns, während er quer durch kleine, verschlungene Treppenpfade schlängelt und wir überlegen, ob wir besser Brotkrumen streuen sollen, um jemals wieder zurück zu finden. Das ist dann aber gar nicht so schwer, denn natürlich sind die Cinque Terre Dörfer klein und ursprünglich gehalten und Vernazza gehört noch zu den kleinsten der 5.
Unser Zimmer liegt am Ende des kleinen Gemüsegartens neben echten Zitronenbäumen, die richtige Brummer tragen, die uns Bertolome anbietet zu probieren, ebenso wie Cheo, seinen eigenen Wein. Der hat schon eine gehobene Preisklasse von 10-35 Euro für uns, aber trotzdem überlegen wir mal hier zuzuschlagen, denn alle anderen Anbaugebiete, sei es Wein oder Obst liegen immer rechts und links der Autobahn (wie ja überall in Europa), hier ist aber Naturschutzgebiet und außerdem sind wir direkt am Meer. Ansonsten ist unser Zimmer wirklich romantisch und urig und die Frösche, die hier nachts quaken, die Bahnlinie, die unter uns herläuft und das bis 12 Uhr nachts und die zwei Kirchen, die um die Wette bimmeln stören uns - ohne Ironie - überhaupt nicht.
Nach einer sehr kurzen Pause machen wir uns auf Vernazza ein bisschen zu erkunden und unsere erste Etappe heute zu schaffen: Die Wanderung von Vernazza nach Monterosso.
Die fünf Dörfer sind mit Wanderwegen miteinander verbunden, ebenso wie durch eine Küstenbahnlinie und Schiffsverbindungen, so dass man einen Weg laufen kann und dann angenehm unproblematisch wieder zum Ausgangspunkt zurückkommt. Leider schafft es die dicke, dunkle Wolke nicht über die Weinberge und regnet sich über uns aus, so dass wir mit der Bahn direkt nach Monterosso fahren. Hier beweisen wir uns erstmal wie toll es in unserer Beziehung läuft, indem wir uns jeder in einen dieser superhässlichen Plastikponchos hüllen, um dem anhaltenden Regen zu trotzen. Wir rühmen die Vorzüge der Wetterhülle während sich so ziemlich jeder Italiener darauf verlegt uns zunächst ungläubig anzustarren und dann breit grinsend zu grüßen. Egal. Wir wandern. Zunächst durch Monterosso, was sehr hübsch ist, mindestens doppelt so groß wie Vernazza und auch Mussolini-Wein verkauft. Dann begeben wir uns auf den Wanderpfad und das sogar umsonst, denn die sonst zu entrichtende Gebühr entfällt, da das Bezahlhäuschen bei dem Wetter geschlossen ist.
Die Strecke ist ebenso reiz- wie anspruchsvoll. Sehr steil geht es neben uns hunderte von Metern runter, die wir natürlich zuvor über Treppen aufgestiegen sind, gelegentlich ist der Weg nur einen Fuß breit und außerdem ganz schön glitschig. Trotzdem ist es wunderschön, wir wandern durch Olivenhaine, vorbei an Weinstöcken, Lorbeer- und Zitronenbäumen mit tollem Blick aufs Meer und irgendwann hört es schließlich auch auf zu regnen. Überall riecht es wie in einer Küche, denn der dampfende Boden riecht nach allen möglichen Kräutern, die hier wild wachsen.
Knapp 2 Stunden später sind wir ohne Eile wieder zurück in Vernazza, ein bisschen zittern die Waden und Franz schwärmt von gemischten Fischplatten. Leider heißt es nach einem schnellen Restaurantvergleich wieder Pizza , denn die Preisvorstellungen des vom Tourismus lebenden Dörfchens sind ebenso exklusiv, wie seine Beschaulichkeit. Dafür kehren wir danach in der einzigen noch offenen, etwas jugendlicher wirkenden Bar des Ortes ein und trinken uns durch die Spezialitäten Cheo, Sambuca und Grappa, bevor wir unseren Zitronenhorst erreichen und uns bloggend auf die Matratze fallen lassen.
Hierzu noch ein Wort: Vielleicht ist an der ein oder anderen Stelle der Text etwas lang, ungeschliffen oder fehlerhaft. Aber damit es Spaß macht und auch für uns Urlaub bleibt, verzichten wir auf jegliches redigieren, kürzen und verbessern, denn das würde in Arbeit ausarten, ebenso wie es irre aufwendig wäre eine Auswahl aus den vielen Fotos zu treffen. Für uns ist es oft schon schwierig unser Geschreibsel überhaupt online stellen zu können.. Deshalb: Wenn es euch zu viel wird, zappt einfach ein bisschen drüber. Natürlich finden die Fotos immer ihren Bezug im Text. Und ebenso natürlich werden wir nebenher nicht noch Karten schreiben, außer an diejenigen, die nicht online gehen (we know who you are.. ;)). Eure Kommentare sind jederzeit herzlichen willkommen. Cheers!
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